Der Teebeutel hat sich seit seiner Erfindung im Jahr 1908 bis heute stetig weiterentwickelt. Vom handgenähten Seidenbeutel über Mullsäckchen bis hin zum heutigen Doppelkammer-Teebeutel aus Zellulose; verschlossen mit Heftel- oder Knotentechnik.

Im Laufe der Zeit hat sich bei der Produktion von Teebeuteln die Knotentechnik durchgesetzt, bei der die Teebeutelproduktion ganz ohne Metallklammer auskommt. So entsteht ein Teebeutel, der zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen besteht und unbedenklich im Biomüll entsorgt werden kann.

Mit der Knoten-Station – einem innovativen Maschinen-Modul für die Teebeutel-Verpackungsmaschinen PERFECTA und COMPACTA – wird TEEPACK diesen hohen Ansprüchen gerecht.

Vorhandene Heftel-Stationen in älteren PERFECTA und COMPACTA Maschinen, mit welcher bisher Teebeutel mit Metallklammern produziert werden, können dank der modularen Bauweise durch Knoten-Stationen ersetzt werden. Der Verzicht auf Aluminium bedeutet aufgrund der steigenden Metallpreise nicht nur eine nachhaltige finanzielle Einsparung, sondern auch eine erhöhte Umweltverträglichkeit.

Wir verbinden was zusammengehört – Teebeutel und Etikett

Knoten am Beutel

Der Teebeutel wird von speziell gehärteten Stahlnadeln mit zwei Stichen an der Oberseite des Beutels durchstoßen, der Faden durch die entstandenen Löcher gezogen und mittels patentierter Technik verknotet. An dieser Stelle ersetzt der selbstzuziehende Knoten die mechanische Heftung mit Aluminium-Klammern. Am Ende des Knoten-Prozesses wird der geknotete Faden durch eine Fadenbremse stramm gezogen und eine abschließende Kontrolle des Knotens durchgeführt. Fehlerhafte Beutel werden automatisch ausgeworfen.

Knoten am Etikett

Vor der Verknotung des Etiketts wird dieses durch einen, in der Etikettenzuführung installierten, Stanzer gelocht. Das gewährleistet nicht nur einen optisch sauberen Eindruck, sondern dient auch dazu, die Nadeln zu schonen, weil diese das Etikett nicht mehr durchstechen müssen.

Ein Sensor überwacht die Position des Beutels und des Etiketts zueinander, bevor die Knoten-Station des Etiketts erreicht wird. Der selbstzuziehende Knoten wird anschließend zwischen den beiden Löchern gebildet. Eine Kontrolleinheit überprüft anschließend, ob der Knoten korrekt gebildet wurde und veranlasst das Auswerfen des fehlerhaften Beutels.