Beutel und Säcke haben eine lange Tradition: Schon in den Anfängen der Zivilisation erleichterten Leder-, Leinen- und Baumwollbeutel den Transport und die Lagerung von Gütern. Bis zur Jahrhundertwende waren sie für Schüttgüter wie Getreide, Mehl und Salz das gebräuchlichste Packmittel.
Im Mittelalter wurden, insbesondere für kleinere Füllprodukte, Tüten und Beutel aus Papier genutzt. Als zweckmäßiges und günstiges Packmittel boten sich diese insbesondere für Einwegverpackungen an. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Papierbeutel industriell in Handarbeit und seit Mitte des 19. Jahrhunderts auch maschinell hergestellt.

Anfang der 1960er-Jahre wurde der Packstoff Papier durch die für die Verpackungsindustrie geeignete, günstigere Kunststofffolie ergänzt. Insbesondere Nahrungs- oder Futtermittel, die frei fließend, pulvrig, stückig oder granular sind, werden heute in Folienbeutel aus Kunststoff verpackt.

Wenn es um Beutelverpackungen geht, kommt man an dem Blockbodenbeutel nicht vorbei: Die spezielle Form des Bodens verleiht dem Beutel Stabilität und Tragkraft und ermöglicht den sicheren Stand. Das vereinfacht nicht nur die Lagerung mehrerer Beutel, sondern sorgt auch für eine einfach Entnahme des verpackten Produkts.
Die verschiedenen Varianten des Kopfes machen den Blockbodenbeutel außerdem zu einem echten Multitalent, das in allen Märkten eingesetzt werden kann.

Die Entscheidung für eine bestimmte Variante des Blockbodenbeutels orientiert sich aber nicht nur an den Eigenschaften und Anforderungen des Produkts, sondern auch an der möglichst schnellen Identifikation des Produkts am Point of Sale und dient auch der optischen Abgrenzung zu Produkten des Wettbewerbs.

Varianten des Blockbodenbeutels

Giebel-Blockbodenbeutel

Giebelbeutel werden in sämtlichen Märkten eingesetzt. Sei es im Lebensmittel-, Tiernahrungs- oder Non-Food-Bereich: Der Giebel ermöglicht ein verbraucherfreundliches und leichtes Ausgießen des Schüttguts.

Blockbodenbeutel mit Kantensiegelung

Durch die Versiegelung an allen vier Seiten, erhalten Kantensiegelbeutel eine noch höhere Stabilität und Standfestigkeit. Sie stehen auch ungestützt sicher und eignen sich somit besonders für die Produktpräsentation am Point of Sale.

Blockbodenbeutel mit Clipverschluss

Wiederverschließbare Beutel sind insbesondere eines: Praktisch. Durch den Clip erhält der Verbraucher nach einer Teilentnahme des Produkts die Möglichkeit den Beutel wieder zu verschließen.

Air Free-Blockbodenbeutel

Luftarme Beutel komprimieren das Produkt beim Abpacken in den Beutel, was nicht nur eine Ersparnis der eingesetzten Folie ermöglicht, sondern auch weniger Platz beim Transport, in der Lagerung und am Point of Sale benötigt.

Blockbodenbeutel mit umgelegter Kopffahne

Durch das Falten und Umlegen der Kopffahne entsteht aus dem Air Free-Blockbodenbeutel eine Blockpackung. Die gefaltete Kopffahne wird anschließend mit einem verschließbaren Etikett beklebt, was ein teilweises Entnehmen und Wiederverschließen des Beutels ermöglicht.


Herstellung von Blockbodenbeuteln auf der ZENOBIA

Die maschinelle Herstellung von Blockbodenbeuteln erfolgt über unsere vertikale Form-, Füll- und Verschließmaschine ZENOBIA. Durch ihre modulare Bauweise und das Format-Schnellwechsel-System bietet sie hohe Flexibilität bei der Wahl des passenden Beutels. Air Free-Blockbodenbeutel und Beutel mit umgelegter Kopffahne sind mithilfe der Air Free sowie Falt- und Etikettiermaschine möglich.